Ich begleite Kinder und Jugendliche durch schwere Phasen. Ich bringe Erfahrung und Methoden mit, aber keine fertigen Antworten. Was im eigenen Leben richtig ist, finden wir gemeinsam heraus.
Die meisten kommen nicht ganz freiwillig zu mir. Umso wichtiger ist mir, dass sie sich hier ernst genommen fühlen, als eigene Person und nicht nur als das Problem, wegen dem andere sie geschickt haben.
Wenn ein Kind oder ein Jugendlicher Probleme hat oder macht, steckt dahinter für mich fast immer ein Versuch, irgendwie durchzukommen. Manchmal auch ein Hilferuf. Meine Aufgabe ist es, herauszufinden, welches Bedürfnis hinter einem Verhalten steckt. Das machen wir gemeinsam, eher forschend als belehrend: Wovor weicht man aus? Welches Gefühl will man lieber nicht spüren? Und dann üben wir neue Wege, um an das zu kommen, was man eigentlich braucht.
Ich arbeite verhaltenstherapeutisch und nutze gern Elemente der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT). Ein Gedanke daraus ist mir besonders wichtig: Gefühle wollen uns etwas sagen. Wir dürfen lernen, ihnen zuzuhören und sie auszuhalten, statt sie wegzudrücken.
Ein großer Teil meiner Arbeit findet mit den Erwachsenen statt, mit Eltern und anderen Bezugspersonen. Oft hängt viel daran, wie in einer Familie miteinander gesprochen wird.